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GLABRIOÄsthetische Medizin und Hautpflege für Männer

Lexikon · Technik

Nachbehandlung nach Lasertherapie

Die Leitlinie unterscheidet streng zwischen barriereverletzenden und nicht-barriereverletzenden Behandlungen.

Auch: Post-Laser-Pflege

Die Lasertherapie-Leitlinie widmet der Nachbehandlung ein eigenes Kapitel und zieht dabei eine klare Trennlinie.

Bei der Auswahl der topischen Nachbehandlung sollte unterschieden werden zwischen einer barriereverletzenden beziehungsweise ablativen Laserbehandlung — also mit Abtragung des Stratum corneum oder tieferer Schichten der Epidermis beziehungsweise oberen Dermis — und einer nicht-barriereverletzenden beziehungsweise nicht-ablativen Lasertherapie mit intaktem Stratum corneum.

Das ist keine Feinheit: Auf eine offene Wundfläche gehört etwas anderes als auf intakte, gereizte Haut. Wer nach einer ablativen Behandlung sein gewohntes Serum aufträgt, bringt Wirkstoffe in eine Barriere, die es nicht mehr gibt.

Der Punkt, der oft untergeht

Die Leitlinie hält fest: Solange Neben- und Nachwirkungen vorhanden sind, sollte weiterhin konsequenter Lichtschutz betrieben werden.

Das gilt über die eigentliche Abheilung hinaus. Frisch behandelte Haut ist besonders anfällig für eine postinflammatorische Hyperpigmentierung — genau das, was die Behandlung eigentlich beseitigen sollte.