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GLABRIOÄsthetische Medizin und Hautpflege für Männer

Lexikon · Klinik

Ulzeration

Aufbruch der Tumoroberfläche. Verschlechtert die Prognose und geht in die Klassifikation ein.

Auch: Geschwürbildung

Ulzeration bezeichnet den mikroskopisch nachweisbaren Verlust der Epidermisbedeckung über dem Tumor.

Die S3-Leitlinie führt sie neben der Tumordicke als Bestandteil der T-Klassifikation: Melanome werden je nach Dicke und Ulzerationsstatus in T1a bis T4b eingeteilt — etwa T4b: über 4,0 mm mit Ulzeration.

Eine ulzerierte Läsion hat bei gleicher Tumordicke eine ungünstigere Prognose als eine nicht ulzerierte.

Was das praktisch bedeutet

Eine Hautveränderung, die nässt, blutet oder verkrustet und nicht abheilt, ist kein „aufgekratztes Muttermal”, das man beobachtet. Das ist genau das Merkmal, das die Klassifikation als prognostisch relevant einstuft.

Blutung ohne erinnerte Verletzung gehört dermatologisch angesehen — zeitnah, nicht beim nächsten Routinetermin.