Lexikon · Technik
Er:YAG-Laser
Ablativer Laser mit 2.940 Nanometern. Kalte Ablation mit weniger ausgeprägten Nebenwirkungen.
Auch: Erbium-YAG · 2.940 nm
Der Erbium-dotierte Yttrium-Aluminium-Granat-Laser arbeitet bei 2.940 Nanometern. Diese Wellenlänge wird von Wasser deutlich stärker absorbiert als die des CO₂-Lasers — die Energie wirkt oberflächlicher und präziser.
Die Leitlinie nennt das die „kalte” Ablation: Erythem und postinflammatorische Hyperpigmentierung treten weniger intensiv und weniger häufig auf als beim CO₂-Laser.
Der Preis dafür ist die geringere Koagulation und damit stärkere Blutung während der Abtragung.
Bei Syringomen erhält er die stärkere Empfehlung (↑↑) gegenüber dem CO₂-Laser (↑) — was zu seinem Profil passt: An dünner, sichtbarer Haut wie dem Unterlid zählt die schonendere Abheilung.