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GLABRIOÄsthetische Medizin und Hautpflege für Männer

Lexikon · Klinik

Rhinophym

Knotige Verdickung der Nasenhaut durch Talgdrüsenwucherung. Eine Spätform der Rosazea, die fast nur Männer betrifft.

Auch: Knollennase

Das Rhinophym ist eine Vergrößerung und knotige Verformung der Nase durch Wucherung von Talgdrüsen und Bindegewebe. Es gilt als Spätform der Rosazea und tritt ganz überwiegend bei Männern auf.

Die Leitlinie zur Lasertherapie behandelt es gemeinsam mit der Rosazea und beschreibt die ablative Abtragung mit CO₂- oder Er:YAG-Laser als Einzel- oder Kombinationsbehandlung.

Zwei praktische Hinweise daraus verdienen Beachtung: Die Behandlung ist sehr schmerzhaft und in Lokalanästhesie nur unbefriedigend durchführbar. Und es lohnt, ein älteres Foto mitzubringen — die Leitlinie empfiehlt, daran die ursprüngliche Nasenform zu inspizieren, um eine Überkorrektur mit Narbenbildung zu vermeiden.

Hartnäckig hält sich die Vorstellung, ein Rhinophym sei Folge von Alkoholkonsum. Diese Zuschreibung ist medizinisch nicht haltbar und für Betroffene eine zusätzliche Belastung.