Lexikon · Klinik
Spock-Phänomen
Steil nach außen ansteigende Augenbraue nach Stirnbehandlung — benannt nach der Figur aus Star Trek.
Auch: Spock brow
Das Spock-Phänomen beschreibt denselben Mechanismus wie das Mephistozeichen, bezogen auf die Stirnbehandlung: Der zentrale Anteil des Frontalis ist geschwächt, der laterale bleibt aktiv, die Braue steigt nach außen steil an.
Die Leitlinie führt es unter den Komplikationen der horizontalen Stirnfalten gemeinsam mit Asymmetrie, Brauenptose, mimischer Starre und Lidptose auf.
Für männliche Gesichter ist es besonders auffällig, weil die männliche Braue flacher und tiefer verläuft — ein steiler Bogen wirkt hier fremder als bei einem weiblichen Brauenverlauf.