Lexikon · Anatomie
Musculus mentalis
Der Kinnmuskel. Seine Anspannung erzeugt das sogenannte Pflastersteinkinn.
Auch: Kinnmuskel
Der Musculus mentalis hebt die Haut des Kinns und schiebt die Unterlippe nach oben. Bei starker Aktivität entsteht eine unruhige, grübchenartige Oberfläche — umgangssprachlich Pflastersteinkinn.
Die Leitlinie führt ihn als eigenen Zielmuskel mit eigenem Injektionsschema.
Für männliche Gesichter ist die Behandlung heikler als für weibliche: Das Kinn ist ein wesentliches Merkmal der unteren Gesichtskontur. Eine zu starke Schwächung nimmt ihm Definition, statt es zu glätten.