Lexikon · Klinik
Matting
Feines rotes Gefäßnetz, das nach einer Venenbehandlung neu entstehen kann.
Auch: Teleangiektatisches Matting
Als Matting bezeichnet man die Neubildung sehr feiner, dicht stehender roter Gefäße im Bereich einer zuvor behandelten Vene. Es tritt nach Verödung ebenso auf wie nach Laserbehandlung.
Die Lasertherapie-Leitlinie führt es als eigene Behandlungssituation: Für Matting kann der 585–610-nm-Farbstofflaser (gepulst) empfohlen werden (↑, 100 Prozent Konsens); ergänzend werden Wellenlängen von 577 und 589 nm mit Scanner genannt.
Für die Aufklärung ist es relevant, weil es die Erwartung an Besenreiserbehandlungen korrigiert: Das Ergebnis kann kurzfristig unruhiger aussehen als der Ausgangsbefund.