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GLABRIOÄsthetische Medizin und Hautpflege für Männer

Lexikon · Anatomie

Glabella

Der Bereich zwischen den Augenbrauen über der Nasenwurzel. Dort entstehen die senkrechten Falten, die als „Zornesfalte“ gelesen werden.

Auch: Zornesfalte · Glabellaregion

Anatomisch ist die Glabella der flache Knochenbereich zwischen den Augenbrauen. In der ästhetischen Medizin meint der Begriff das Behandlungsareal, in dem drei Muskeln zusammenwirken: der Musculus corrugator supercilii, der Musculus procerus und der mediale Anteil des Musculus orbicularis oculi. Alle drei ziehen die Augenbraue nach unten oder zur Mitte.

Die Glabellabehandlung war die erste ästhetische Indikation für Botulinumtoxin und ist bis heute die häufigste. Die deutsche Leitlinie nennt als mittlere Gesamtdosis fünf Injektionspunkte à 4 Einheiten Inco- oder OnabotulinumtoxinA (entsprechend 10 Speywood-Einheiten AbobotulinumtoxinA) — ohne Unterscheidung zwischen Männern und Frauen.

Ein technischer Hinweis aus der Leitlinie, der die Ergebnisqualität erklärt: Alle Injektionspunkte liegen oberhalb des tastbaren Orbitarands, und die Augenbraue darf nicht als Bezugspunkt dienen — sie variiert individuell und wird durch Zupfen verändert.